Nach mehr als zwei Wochen intensiver Behandlung in der Berliner Charité hat ein 39-jähriger US-Arzt, der sich mit dem Ebolavirus infiziert hatte, die Klinik gesund verlassen. Der Mediziner war aus der Demokratischen Republik Kongo nach Deutschland gebracht worden, wo er aufgrund seiner Erkrankung in einem Spezialflugzeug transportiert wurde. Die Behandlung erfolgte unter strengen Isolationsbedingungen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Die Ärzte der Charité äußerten sich erfreut über den Heilungsverlauf des Patienten. Dieser bestätigte, dass er erstklassig versorgt wurde und dank der experimentellen Therapie nun wieder mit seiner Familie vereint ist. Auch die Frau und die Kinder des Arztes gelten als gesund.
Die erfolgreiche Behandlung des Ebolapatienten ist ein bedeutender Erfolg für die medizinische Forschung und die Behandlungsstandards für hochinfektiöse Krankheiten. Die Charité gilt als eine der führenden Kliniken in Deutschland für derartige Fälle und hat in der Vergangenheit bereits mehrere Patienten mit ähnlichen Erkrankungen behandelt.
Quellen: Spiegel Online, Welt Online