Eintracht Frankfurt steht vor einer Entscheidung im Tor. Nachdem sowohl Kaua Santos als auch Michael Zetterer in der laufenden Saison nicht überzeugen konnten, rückt nun Benjamin Atubolu als möglicher Neuzugang in den Fokus. Der 32-jährige Torhüter, zuletzt bei Dynamo Dresden aktiv, verfügt über langjährige Erfahrung in der 2. und 3. Liga und gilt als stabile Alternative in einer kritischen Phase der Saison.
Seit dem Abschied von Langzeitkeeper Kevin Trapp im vergangenen Jahr sucht der Bundesligist nach einer dauerhaften Lösung zwischen den Pfosten. Die bisherige Doppelspitze aus Santos und Zetterer hat die Erwartungen nicht erfüllt – sowohl technisch als auch in puncto Führung. Intern wird daher über eine personelle Korrektur diskutiert, um die Abwehrleistung zu stabilisieren.
Atubolu, der bereits in der Jugend von Eintracht Frankfurt ausgebildet wurde, könnte nicht nur sportlich, sondern auch emotional eine Bereicherung darstellen. Ob ein Transfer zustande kommt, hängt von medizinischen Tests und der Vereinbarung über Vertragskonditionen ab. Der Verein bestätigt bisher keine konkreten Verhandlungen, räumt aber ein: "Wir prüfen alle Optionen, um die Mannschaft zu stärken."
Quellen: Der Tagesspiegel