Gordon Hoffmann hat als erster CDU-Bildungsminister in Brandenburg nach über 30 Jahren die Herausforderung angenommen, den Bildungssektor zu reformieren. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel thematisiert er den drastischen Lehrermangel, der die Schulen im Land schwer belastet. „Wer Lehrer jetzt nicht mehr verbeamtet, müsste bescheuert sein“, betont Hoffmann und stellt klar, dass eine Rückkehr zur Verbeamtung notwendig sei, um ausreichend qualifizierte Lehrkräfte zu gewinnen.
Ein weiteres Augenmerk liegt auf der digitalen Gewalt, die insbesondere Schüler betrifft. Hoffmann plant, verstärkt Präventionsmaßnahmen zu ergreifen, um Schüler vor den Gefahren der digitalen Welt zu schützen. Seine Erfahrungen als Problemschüler sollen ihm dabei helfen, empathischer auf die Bedürfnisse der Schüler einzugehen.
Hoffmann, der selbst ein Selbstexperiment mit einem Bob-Olympiasieger durchgeführt hat, zeigt sich optimistisch, dass er gemeinsam mit Lehrern, Eltern und Schülern an einer Verbesserung der Situation arbeiten kann. Er fordert jedoch auch die Gesellschaft auf, sich stärker für die Bildung zu engagieren und den Lehrberuf als attraktiv zu präsentieren.
Quellen: Der Tagesspiegel