Innenminister Redmann verstärkt Polizeischutz nach antisemitischen Vorfällen in Cottbus

In Cottbus sorgt eine Reihe antisemitischer Vorfälle für Besorgnis. Innenminister Jan Redmann hat reagiert und den Polizeischutz rund um die Synagoge und andere betroffene Orte verstärkt. Die Entscheidung folgt auf Hakenkreuz-Schmierereien an der Synagoge und einem Überfall auf einen Pfarrer, die die lokale Gemeinschaft erschüttert haben.

Redmann betonte, dass solche Taten nicht toleriert werden dürfen und dass die Politik klare Signale gegen Antisemitismus setzen müsse. Bei einem Krisengipfel vor Ort wurden Maßnahmen diskutiert, um den Opfern Unterstützung zu bieten und die Sicherheit in der Stadt zu gewährleisten. Die verstärkten Polizeipräsenz soll nicht nur die Menschen vor Ort beruhigen, sondern auch ein Zeichen gegen die rechte Szene setzen, die hinter diesen Vorfällen steht.

Zusätzlich zu den Sicherheitsmaßnahmen werden auch Gespräche mit der Gemeinde geführt, um das Vertrauen wiederherzustellen und die Zusammenarbeit zu stärken. Redmann selbst zeigte sich entsetzt über die Vorfälle und kündigte an, dass die Polizei konsequent gegen die Täter vorgehen werde.

Quellen: Der Tagesspiegel