FC Bayern steht vor Mega-Deal: Viessmann übernimmt fünf Prozent der Profi-AG

Der FC Bayern München steht einem Medienbericht zufolge vor einem millionenschweren Geschäftsabschluss mit dem deutschen Technologiekonzern Viessmann. Demnach will der Fußball-Rekordmeister fünf Prozent der Anteile an seiner Profi-Fußball-AG verkaufen, was einem Gesamtvolumen von etwa 250 Millionen Euro entsprechen könnte. Sollte der Deal zustande kommen, würde dies nicht nur eine strategische Partnerschaft zwischen Industrie und Spitzenfußball bedeuten, sondern auch frisches Kapital in die Vereinskasse spülen.

Der Einstieg von Viessmann wäre ein bedeutender Schritt in der Kommerzialisierung des Traditionsvereins. Bisher hält die Familie Hoeneß sowie der Verein selbst die Mehrheit der Anteile, während Einzelinvestoren wie Red Bull bei RB Leipzig oder Dietmar Hopp beim TSG Hoffenheim längst aktiv sind. Mit Viessmann, einem weltweit agierenden Anbieter von Heiz-, Lüftungs- und erneuerbaren Energiesystemen mit Sitz in Allendorf (Eder), würde nun ein deutscher Industriekonzern ins bayerische Fußballgeschäft einsteigen.

Ob der Verkauf bereits abgesegnet ist oder noch in Verhandlung ist, blieb zunächst unklar. Beide Seiten äußerten sich bisher nicht offiziell. Sollte der Deal durchgeführt werden, könnte dies aber langfristige Auswirkungen auf die finanzielle Stabilität des Vereins haben – besonders im Hinblick auf Transfers, Stadionausbau und Nachwuchsförderung.

Quellen: Der Tagesspiegel, ntv – Nachrichten