Frankfurt rückt in den Fokus der digitalen Verwaltungsmodernisierung: Die von der Stadt entwickelte Open-Source-Software GA-Lotse für Gesundheitsämter wird nun auch außerhalb Hessens eingesetzt. Wie heise online berichtet, setzt die Stadt Köln künftig auf die Frankfurter Lösung, um ihre eigenen Gesundheitsbehörden zu digitalisieren. GA-Lotse ermöglicht die effiziente Bearbeitung von Meldefällen, Kontaktnachverfolgung und Impfdatenmanagement – besonders relevant in Pandemiesituationen.
Im Gegensatz dazu entschied sich Berlin für die Teilnahme an der bundesweiten ÖGDigital-Kooperation, die eine zentralere, aber weniger offene Architektur verfolgt. Der Erfolg von GA-Lotse unterstreicht Frankfurts Vorreiterrolle bei der Digitalisierung im öffentlichen Gesundheitswesen (ÖGD). Die Software ist nicht nur sicher und skalierbar, sondern auch kostengünstig, da sie als Open Source frei verfügbar ist und von verschiedenen Städten gemeinsam weiterentwickelt werden kann.
Die Entscheidung Kölner Behörden, auf die Frankfurter Lösung zu setzen, gilt als Bestätigung des dezentralen und transparenten Ansatzes. Experten sehen darin ein Modell, das auch anderen Kommunen den Einstieg in die digitale Transformation erleichtern könnte. Frankfurt wird damit nicht nur als Finanzmetropole, sondern zunehmend auch als Innovationsstandort im Bereich E-Government wahrgenommen.
Quellen: heise online