Frankfurter Bühnen-Neubau wird Generationenprojekt

Der geplante Neubau der städtischen Bühnen in Frankfurt am Main nimmt immer mehr Züge eines Generationenprojekts an. Wie aus aktuellen Planungen hervorgeht, wird es noch Jahre dauern, bis die neuen Häuser für Schauspiel und Oper errichtet sind. Das Vorhaben ist nicht nur finanziell äußerst anspruchsvoll, sondern auch in der Umsetzung durch die Vielzahl beteiligter Akteure und bürokratischer Hürden komplex.

Die Stadt und die Kulturverwaltung betonen, dass die Qualität des künftigen Kulturstandorts Vorrang vor Schnelligkeit habe. Dennoch wächst die Ungeduld bei Künstler*innen und Kulturschaffenden, die auf moderne, funktionale Spielstätten drängen. Besonders die technischen Anforderungen an eine moderne Oper und ein zeitgemäßes Schauspielhaus machen eine sorgfältige Planung unumgänglich.

Der Baustart ist mittlerweile mehrfach verschoben worden, zuletzt wegen neuer Umwelt- und Denkmalschutzauflagen. Nun wird damit gerechnet, dass die Bauarbeiten frühestens Mitte der 2030er Jahre abgeschlossen sein könnten. Die Gesamtkosten könnten sich auf mehrere hundert Millionen Euro belaufen, was eine langfristige finanzielle Planung der Stadt erfordert.

Quellen: FAZ Online