Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A45 in Hessen hat am Samstagmorgen zwei Todesopfer und mehrere Schwerverletzte gefordert. Wie die Polizei mitteilte, fuhr eine Frau in den frühen Morgenstunden in falscher Richtung auf die A45 und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Beide Fahrzeuginsassen – die Geisterfahrerin und ein 70-jähriger Mann – starben noch an der Unfallstelle.
Im Wagen der Frau befanden sich zudem ihr Ehemann und ihre drei Kinder. Alle drei wurden lebensgefährlich verletzt und per Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser geflogen. Der Ehemann erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Der genaue Unfallhergang ist laut Polizei weiter unklar. Es werde geprüft, ob die Frau gesundheitliche Probleme hatte oder anderweitig orientierungslos wurde. Die A45 war in der Folge für mehrere Stunden voll gesperrt, es kam zu teils erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Der tödliche Unfall wirft erneut die Frage auf, wie Geisterfahrten auf Autobahnen besser verhindert werden können. In Hessen wie bundesweit gibt es bereits Warnschilder, aber auch technische Lösungen wie Lichtsysteme an Autobahnauffahrten werden diskutiert. Der aktuelle Vorfall zählt zu den schwersten in diesem Jahr im hessischen Autobahnnetz und unterstreicht die tödliche Gefahr, die von falsch eingefahrenen Fahrzeugen ausgeht.
Quellen: ntv – Nachrichten (DE, 19.07.2026 08:50)