Gericht verurteilt Unterstützer der Kaiserreichsgruppe in Bayern

Das Oberlandesgericht München hat am heutigen Tag drei Mitglieder der „Kaiserreichsgruppe“ wegen ihrer Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung verurteilt. Die Gruppe hatte während der Corona-Pandemie Umsturzpläne geschmiedet und war unter anderem beschuldigt worden, den damaligen Gesundheitsminister Karl Lauterbach entführen zu wollen.

Die Urteile fielen nach einem langwierigen Prozess, in dem die Staatsanwaltschaft umfassende Beweise vorlegte. Die drei Verurteilten müssen mit mehrjährigen Haftstrafen rechnen, nachdem sie sich schuldig bekannt hatten, an den Vorbereitungen für die terroristischen Aktivitäten beteiligt gewesen zu sein.

Der Fall hat in Bayern für Aufsehen gesorgt und wirft ein Schlaglicht auf die Gefahren extremistischer Gruppierungen im Freistaat. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hatte bereits zuvor vor der Gefährlichkeit solcher Bewegungen gewarnt und betont, dass der Staat entschlossen gegen Extremismus vorgehen müsse.

Quellen: Welt Online, FAZ Online