Die ikonischen Dinosaurier im Hamburger Tierpark Hagenbeck stehen vor einer ungewissen Zukunft. Die aus Beton geformten Urzeitriesen, die seit Jahrzehnten Generationen von Besucher*innen beeindrucken, weisen zunehmend sichtbare Schäden auf. Risse zerfurchen die Oberfläche der Skulpturen, und Feuchtigkeit dringt ins Innere – ein Risiko für ihre strukturelle Stabilität.
Nun hat die Hamburger Denkmalbehörde eine Expertin beauftragt, den Zustand der Figuren genau zu untersuchen. Die Restauratorin prüft, ob die Dinosaurier als schützenswertes kulturhistorisches Denkmal anerkannt werden können und ob eine kostspielige Rettungsaktion notwendig wird. Die Skulpturen entstanden in den 1960er Jahren und sind seitdem ein festes Element des Tierparks – damals ein innovatives Beispiel für die Verbindung von Tierdarstellung und populärer Wissenschaft.
Obwohl die Figuren nicht offiziell unter Denkmalschutz stehen, genießen sie hohes Sympathiekapital bei der Hamburger Bevölkerung. Sollte die Prüfung ergeben, dass sie historisch wertvoll sind, könnte dies die finanzielle Unterstützung für eine Sanierung erleichtern. Eine Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet. Bis dahin bleiben die Dinosaurier für Besucher*innen zugänglich – wenn auch mit sichtbaren Spuren der Zeit.
Quellen: Welt Online