Die Hansestadt Hamburg steht am Samstag im Zeichen des Christopher Street Day (CSD), der trotz des Anschlags in Berlin wie geplant stattfindet. Rund 250.000 Menschen werden zur Parade und den begleitenden Veranstaltungen erwartet. Die Hamburger Behörden haben das Sicherheitskonzept in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden in Berlin überprüft und angepasst.
„Angst ist ein schlechter Ratgeber“, betonte ein Sprecher der Polizei Hamburg. Dennoch werde mit einem umfassenden Schutzkonzept für die Demonstranten, Zuschauer und Einsatzkräfte gesorgt. Zahlreiche Kontrollpunkte, erhöhte Polizeipräsenz und abgesicherte Zugänge zum Veranstaltungsgelände sollen für ein sicheres Umfeld sorgen. Auch Spezialeinheiten und mobile Einsatzkräfte sind im Einsatz.
Der CSD in Hamburg gilt als eines der bedeutendsten Ereignisse der LGBTQ+-Community in Deutschland. Die Parade führt traditionell durch die Innenstadt, beginnend am Rathausmarkt bis zum Abschlusskonzert am Dammtor. Trotz der Trauer über den Anschlag in Berlin wollen viele Teilnehmer die Demonstration als Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Solidarität nutzen.
Quellen: ZDF Heute – Nachrichten, Spiegel Online – Schlagzeilen