Handball-Pokal: Leipzig scheitert früh – Dessau-Roßlau und Halle-Neustadt ziehen weiter

Die Handball-Pokalwettbewerbe haben am Wochenende für Teams aus Sachsen-Anhalt unterschiedliche Ergebnisse gebracht. Der Bundesliga-Aufsteiger HC Leipzig scheiterte bereits in der ersten Runde und verlor das Derby beim HC Rödertal. Das Spiel endete mit einer Niederlage für die Leipziger, die damit frühzeitig aus dem Wettbewerb ausscheiden. Gleiches gilt für den SC DHfK Leipzig, der beim Zweitligisten Tusem Essen nach einer packenden Partie mit doppelter Verlängerung unterlag.

Anders lief es für zwei andere Teams aus der Region: Der SV Union Halle-Neustadt erreichte nach einem hart erkämpften Sieg gegen den Drittligisten Frankfurt das nächste Rundenturnier. Das Spiel ging bis zur letzten Minute, ehe die Hallenser knapp bestanden. Auch der Dessau-Roßlauer HV zeigte eine starke Leistung und zog souverän in die zweite Runde ein. Die Mannschaft aus der Elbestadt setzte sich deutlich durch und bleibt damit im Pokalwettbewerb dabei.

Die frühen Ausfälle der Leipziger Teams werfen Fragen auf, besonders bei HC Leipzig, das als Aufsteiger hohe Erwartungen weckte. Trainer und Verantwortliche müssen nun analysieren, wie die Mannschaft im Pokalwettbewerb an Boden verlor. Für Halle-Neustadt und Dessau-Roßlau hingegen bleibt die Pokalreise weiterhin spannend – und bietet zusätzliche Motivation für die anstehende Liga-Saison.

Quellen: MDR – Nachrichten