Der internationale Kinostart des Historienepos „The Uprising — Für die Freiheit“ wirft ein Schlaglicht auf Bayern als Filmstandort. Der Film, in dem Andrew Garfield und Thomasin McKenzie die Hauptrollen spielen, erzählt von einem Bauernaufstand im England des 14. Jahrhunderts und wurde größtenteils in bayerischen Landschaften und historischen Kulissen produziert. Die beeindruckende Naturlandschaft und gut erhaltene Burgen sowie Fachwerkstädte machten das Bundesland für die Filmemacher besonders attraktiv.
Die Dreharbeiten fanden an mehreren authentischen Orten statt, darunter in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber, im Chiemgau und in den bayerischen Alpen. Die Region bot mit ihren mittelalterlichen Stadtbildern und ländlichen Weiten die perfekte Kulisse für die historische Handlung. Lokale Filmförderer begrüßen die Produktion als Bestätigung für die Qualität der bayerischen Infrastruktur und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.
Bayern ist seit Jahren ein gefragter Drehort für nationale und internationale Produktionen. Mit Studios wie Bavaria Film in Grünwald und einer gut ausgebildeten Crew-Landschaft bietet das Bundesland optimale Voraussetzungen. Die Anbindung an europäische Filmförderprogramme sowie steuerliche Anreize verstärken den Vorteil gegenüber anderen Regionen.
„The Uprising“ soll nicht nur künstlerisch überzeugen, sondern auch wirtschaftlich Spuren hinterlassen: Hunderte lokale Arbeitsplätze wurden während der Dreharbeiten geschaffen, von Technikern über Komparsen bis hin zu Gastgewerbe und Logistik. Die bayerische Filmförderung sieht in solchen Großproduktionen eine wichtige Säule für kulturelle wie wirtschaftliche Entwicklung – und hofft auf weitere internationale Projekte, die den Freistaat als Drehscheibe der Filmbranche stärken.
Quellen: ZDF Heute – Nachrichten (DE, 08.09.2026 10:00)