IHK Berlin startet Ausbildung von Fachkräften in Namibia

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin hat ein wegweisendes Projekt gestartet, um dem drohenden Fachkräftemangel in der Hauptstadt entgegenzuwirken. Unter dem Titel „Talentsbridge“ wird eine Ausbildung von Fachkräften in Namibia initiiert, die darauf abzielt, qualifizierte Arbeitskräfte nach Berlin zu holen.

Die Initiative wurde ins Leben gerufen, um den Anforderungen der Berliner Wirtschaft gerecht zu werden, die zunehmend unter einem Mangel an Fachkräften leidet. Der Präsident der IHK Berlin, Jan Eder, betonte die Notwendigkeit, internationale Talente zu gewinnen und die Ausbildungswege zu diversifizieren. „Wir müssen über den Tellerrand hinausblicken und global denken, um die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt zu meistern“, sagte Eder.

Das Projekt sieht vor, dass namibische Auszubildende in verschiedenen Branchen, die in Berlin besonders gefragt sind, geschult werden. Ziel ist es, diese Fachkräfte nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung in die Hauptstadt zu holen, um den dortigen Bedarf zu decken. Dies könnte nicht nur den Fachkräftemangel lindern, sondern auch zur wirtschaftlichen Diversifizierung Berlins beitragen.

In den kommenden Monaten werden erste Schritte zur Umsetzung des Projektes unternommen, darunter die Auswahl geeigneter Ausbildungsstätten in Namibia sowie die Entwicklung eines Curriculums, das den Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes gerecht wird. Die IHK Berlin hofft, dass dieses innovative Konzept nicht nur zur Lösung der aktuellen Herausforderungen beiträgt, sondern auch eine langfristige Partnerschaft zwischen Deutschland und Namibia fördert.

Quellen: Der Tagesspiegel