Knut Kircher bleibt weiterhin an der Spitze des deutschen Schiedsrichtwesens: Der DFB hat den Vertrag des 55-Jährigen als Leiter des Schiedsrichterwesens um vier Jahre verlängert. Kircher, der seit 2020 diese Funktion innehat, wird damit mindestens bis 2030 im Amt bleiben. Der langjährige Bundesliga-Schiedsrichter genießt innerhalb des Verbandes hohes Ansehen für seine ruhige, strukturierte Führung.
Zu seinen aktuellen Aufgaben gehört auch die Koordination des Umzugs der Schiedsrichterzentrale aus Köln. Bisher sind die Schiedsrichter-Chefs aus einem Büro im Kölner Stadtteil Müngersdorf tätig, das eng mit dem DFB-Campus verbunden ist. Der geplante Umzug in neue Räumlichkeiten innerhalb der Stadt stellt eine logistische und organisatorische Herausforderung dar, die Kircher federführend steuern wird.
Während seiner aktiven Laufbahn pfeilte Kircher über 200 Bundesliga-Spiele und war international im Einsatz. Als Funktionär setzt er auf Modernisierung, etwa durch den verstärkten Einsatz von Videobeweis-Technologie und bessere Schulungsformate. Seine Vertragsverlängerung gilt als Zeichen der Stabilität in einer Zeit, in der die Akzeptanz von Schiedsrichterentscheidungen in der Öffentlichkeit zunehmend unter Druck steht.
Quellen: Der Tagesspiegel