Kritik an Berliner Senat: Millionenzahlungen an islamisches Seelsorgetelefon im Fokus

Der Berliner Senat hat über mehrere Jahre hinweg insgesamt 675.000 Euro an das Seelsorgetelefon der Hilfsorganisation Islamic Relief gezahlt. Nun wächst die Kritik an dieser Förderung, da der Verein laut Sicherheitskreisen nahe zur extremistischen Muslimbruderschaft steht. Menschenrechtlerin Seyran Ateş bezeichnete die Zahlungen als „Skandal“ und forderte eine umfassende Aufklärung.

Auch Anti-Mobbing-Coach Carsten Stahl äußerte sich scharf: „Ich kann dem Berliner Senat nur sagen: Prüft mal euren moralischen Kompass, weil der ist gewaltig im Arsch.“ Er warnte vor einer „Werteverschiebung auf Kosten unserer Gesellschaft“. Das Seelsorgetelefon richtet sich an muslimische Bürger und bietet psychosoziale Unterstützung an – doch die Verbindung zu ideologisch umstrittenen Gruppen sorgt für Empörung.

Die betroffenen Senatsverwaltungen verteidigen die Zahlungen bislang mit dem humanitären Auftrag der Organisation. Allerdings fordern Oppositionsparteien und zivilgesellschaftliche Gruppen nun eine Überprüfung aller laufenden Förderverträge mit islamisch geprägten Trägern. Die Debatte könnte weitreichende Folgen für die Berliner Integrationspolitik haben, die auf Dialog mit religiösen Gruppen setzt, aber auch klare Grenzen gegenüber Extremismus ziehen muss.

Quellen: Welt Online (DE, 17.07.2026 17:18), Welt Online (DE, 17.07.2026 14:11)