Kult-Freitagskrimi „Ein Fall für zwei“ geht nach 46 Jahren in Frankfurt zu Ende

Die deutsche Fernsehlandschaft verliert eine ihrer ikonischsten Serien: „Ein Fall für zwei“ wird 2027 nach 46 Jahren eingestellt. Bekannt für ihre Frankfurter Kulissen und den juristischen Alltag zweier Verteidiger, hat die Serie über Generationen hinweg Millionen Zuschauer:innen begeistert. Die erste Folge wurde 1981 ausgestrahlt – produziert in Hessen und stark mit der Skyline und der urbanen Atmosphäre Frankfurts verwoben.

Das ZDF gab die Einstellung der Serie bekannt, ohne konkrete Gründe für die Entscheidung zu nennen. Spekulationen über sinkende Quoten oder Produktionskosten werden diskutiert. Dennoch bleibt unbestritten, dass „Ein Fall für zwei“ ein kulturelles Schwergewicht im deutschen Fernsehen war – und durch ihre Frankfurter Heimat auch ein Aushängeschild für die Medienproduktion im Bundesland Hessen.

Für Frankfurt bedeutet das Ende der Serie nicht nur den Verlust eines regelmäßigen Drehorts, sondern auch einen Bruch mit einem kulturellen Phänomen, das jahrzehntelang zur Stadtidentität beitrug. Lokale Filmcrews, Komparsen und Produktionsfirmen aus der Region profitierten von den Dreharbeiten. Gleichzeitig könnte die Lücke Raum für neue Formate aus Hessen schaffen.

Die letzte Folge wird voraussichtlich Anfang 2027 ausgestrahlt. Bis dahin will das ZDF noch einige Abschiedsfolgen produzieren – als Hommage an die langjährige Erfolgsserie und ihre Frankfurter Wurzeln.

Quellen: Der Tagesspiegel