In der Hamburger Speicherstadt ist erneut Legionellen im Trinkwasser entdeckt worden. Die genaue Ursache für den Befund bleibt vorerst unklar, doch die Unsicherheit unter den Anwohnern wächst. Bereits in der Vergangenheit gab es vereinzelte Vorkommnisse dieser Art, doch die aktuelle Wiederholung sorgt für besondere Beunruhigung.
Die zuständige Hausverwaltung hält sich bisher bedeckt und hat bislang keine Stellungnahme abgegeben. Weder Informationen über mögliche Reinigungsmaßnahmen noch konkrete Hinweise zur Gefahrenabwehr wurden an die Mieter weitergegeben. Dieses Schweigen verstärkt das Gefühl der Hilflosigkeit bei den Betroffenen.
Das Hamburger Rathaus hat indes reagiert und empfiehlt den Bewohnern, Wasserleitungen regelmäßig durchzuspülen und Duschköpfe zu reinigen. Legionellen können vor allem bei warmem Wasser in Leitungssystemen gedeihen und bei Inhalation zu schweren Lungenentzündungen führen. Besonders ältere oder immungeschwächte Personen gelten als gefährdet. Die Gesundheitsbehörden haben angekündigt, die Situation engmaschig zu überwachen.
Quellen: Der Tagesspiegel