Lufthansa-A380 setzt bei Landung in München zu früh auf – Schaden an Landebahnbefeuerung

Am Münchner Flughafen ist am Sonntag ein Airbus A380 der Lufthansa bei der Landung in einen Zwischenfall verwickelt worden. Die Maschine setzte nach Augenzeugenberichten zu früh auf und touchierte die Landebahnschwelle, wodurch die Beleuchtung der Start- und Landebahn beschädigt wurde. Die Lufthansa bestätigte, dass das Flugzeug mit 351 Passagieren an Bord sicher am Boden ankam, doch der Vorfall werde nun von den zuständigen Behörden untersucht.

Der betroffene Flug war eine Langstreckenmaschine aus Fernost gewesen. Experten vermuten, dass turbulente Wetterbedingungen oder ein ungenauer Landeanflug die Ursache sein könnten. Ein ähnlicher Vorfall war erst kürzlich an einem anderen deutschen Flughafen aufgetreten, was zu erhöhter Aufmerksamkeit bei der Luftfahrtbehörde führt. Der Flughafen München bestätigte, dass die betroffene Landebahn vorübergehend gesperrt wurde, um die Schäden zu beseitigen.

Zusätzlich sorgte ein anderer Vorfall am Wochenende für Aufsehen: Eine Boeing 787-9 der Vietnam Airlines musste vor der Notlandung rund 60 Tonnen Kerosin in der Luft ablassen. Beide Ereignisse werfen Fragen zur Sicherheit im Flugverkehr über Bayern auf, besonders in Zeiten zunehmender Flugbewegungen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quellen: Welt Online, ntv – Nachrichten, Spiegel Online – Schlagzeilen