Messerstich in Köln: Verdächtiger stellt sich nach tödlicher Attacke in Leverkusen

Ein tödlicher Vorfall in einer Grünanlage in Leverkusen beschäftigt die Polizei im Rheinland. Ein 20-jähriger Mann war am Montagabend nach einem Messerstich leblos aufgefunden worden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Totschlags – und konnte einen entscheidenden Schritt vorangehen: Der mutmaßliche Täter, ein 24-jähriger Mann, stellte sich am Nachmittag selbst bei der Polizei in Köln.

Die Hintergründe der Tat bleiben weiter unklar. Zeugenhinweise und erste Erkenntnisse der Spurensicherung deuten auf eine unmittelbare Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern hin, die möglicherweise bereits vor dem tödlichen Stich eskalierte. Die genaue Todesursache wird durch die gerichtsmedizinische Untersuchung geklärt. Die Polizei prüft unter anderem, ob Drogen oder Alkohol eine Rolle spielten.

Der Tatort, eine stark frequentierte Grünfläche in der Nähe des Leverkusener Stadtzentrums, war am Abend des Vorfalls weiträumig abgesperrt worden. Ermittler nahmen Spuren vor Ort auf und befragten Anwohner sowie mögliche Zeugen. Die Festnahme des Verdächtigen erfolgte ohne Widerstand. Er wird noch am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt.

Die Stadt Leverkusen reagierte betroffen auf die Gewalttat. Bürgermeisterin Ute Schäfer äußerte ihre Anteilnahme gegenüber der Familie des Opfers und betonte: „Gewalt hat in unserer Stadt keinen Platz. Wir setzen alles daran, dass die Hintergründe aufgeklärt werden.“ Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung.

Quellen: Welt Online