Die Junge Union Brandenburg (JU) steht vorübergehend unter kommissarischer Führung. Grund ist der überraschende Rücktritt von Landeschefin Laura Strohschneider, der am Dienstag bekannt wurde. Wie aus Parteikreisen bekannt wurde, übernimmt ihr bisheriger Stellvertreter Carlo Wittich die Leitung des Landesverbandes bis auf weiteres.
Laut Satzung der JU Brandenburg ist eine Neuwahl des Landesvorstands erst beim nächsten regulären Landesparteitag vorgesehen. Eine außerordentliche Wahl kann demnach nicht kurzfristig organisiert werden. Die Partei betonte, dass die Arbeit auf Landesebene trotz der personellen Veränderung unverändert fortgesetzt werde.
Über die Hintergründe des Rücktritts von Laura Strohschneider wurde bisher offiziell nichts bekannt. Strohschneider hatte die JU Brandenburg seit mehreren Jahren geleitet und galt als zentrale Figur im Nachwuchslager der CDU im Bundesland. Ihre Entscheidung sorgt innerhalb der Jugendorganisation für Diskussionen, bleibt aber bislang ohne direkte Auswirkungen auf die politische Arbeit vor Ort.
Carlo Wittich, der nun die Geschicke der JU Brandenburg leitet, betonte in einer internen Mitteilung die Kontinuität der politischen Agenda. Themen wie Bildung, Jugendbeteiligung und regionale Entwicklung sollen weiterhin im Fokus stehen. Eine endgültige Neubesetzung des Vorstandsamts wird voraussichtlich erst im Herbst erfolgen.
Quellen: Der Tagesspiegel