Niclas Füllkrug kehrt zu Werder Bremen zurück – Stürmer will Karriere nicht ausklingen lassen

Die Rückkehr von Niclas Füllkrug zu Werder Bremen hat am Dienstag im ganzen Bundesland für Aufbruchstimmung gesorgt. Der 33-jährige Stürmer, einstiger Lieblingsspieler der Grün-Weißen und mehrfacher Torschütze in entscheidenden Spielen, kehrt nach mehreren Jahren im Ausland und bei Bundesligakonkurrenten nun zum heimischen Traditionsclub zurück. Bei seiner Vorstellung vor Journalisten und Fans betonte Füllkrug: „Ich bin nicht hier, um meine Karriere ausklingen zu lassen, sondern um etwas zu bewegen.“

Fachleute sehen in der Verpflichtung einen riskanten Schritt – Rückholaktionen ehemaliger Spieler gelten in der Bundesliga oft als emotional getrieben und selten sportlich erfolgreich. Doch bei Füllkrug scheint die Lage anders: Seine Kampfkraft, seine Präsenz im Strafraum und seine Verbundenheit mit dem Verein machen ihn zur Hoffnungsträgerfigur. Werder kämpft aktuell mit einer schwachen Offensivleistung und konnte in den ersten Saisonspielen kaum zwingende Torchancen kreieren.

„Er ist genau der Typ, den wir brauchen – jemand mit Charakter, Erfahrung und Herz“, sagte Sportchef Frank Baumann bei der offiziellen Bekanntgabe. Die Fans reagierten euphorisch: Schon Stunden nach der Bestätigung waren Fanartikel mit Füllkrugs Name ausverkauft, und die Mitgliederzahl des Vereins stieg binnen eines Tages um über 2.000. Im Weserstadion herrscht nun die Hoffnung, dass der bullige Angreifer nicht nur Tore schießt, sondern auch eine moralische Wende im Team einleitet.

Quellen: Der Tagesspiegel, FAZ Online