Olaf Scholz erinnert an Hamburgs Rolle nach den 9/11-Anschlägen

Am 11. September 2001 war Olaf Scholz gerade Innensenator der Freien und Hansestadt Hamburg – ein Amt, das ihn unmittelbar nach den Terroranschlägen in New York in die Schlaglichter der nationalen Sicherheitsdebatte rückte. In einer öffentlichen Rede am Freitag reflektierte der Altkanzler diese prägende Zeit seiner politischen Laufbahn. Hamburg war damals von besonderer Bedeutung, da mehrere der Attentäter in den Jahren zuvor in der Stadt gelebt und sich dort organisiert hatten.

Scholz betonte, dass die Ereignisse des 11. September eine Zäsur in seiner politischen Karriere markiert hätten. „Danach wusste jeder, woran er bei mir ist“, sagte er in Anspielung auf seine Haltung zu innerer Sicherheit und rechtlichem Handeln im Kampf gegen den Terror. Als zuständiger Senator musste er damals rasch reagieren – sowohl im Bereich der polizeilichen Ermittungen als auch in der Kommunikation mit Bund und internationalen Partnern.

Die Tatsache, dass Hamburg als Zelle des 9/11-Terrors gilt, hat bis heute Nachwirkungen auf die Wahrnehmung der Stadt im Kontext der Terrorismusbekämpfung. Scholz’ damaliges Handeln wurde später sowohl gelobt als auch kritisch hinterfragt. Nun erinnert er sich öffentlichkeitswirksam an diese Phase, die auch die Hamburger Innenpolitik nachhaltig beeinflusste.

Quellen: Der Tagesspiegel