Plattdeutsch als zweite Fremdsprache in Niedersachsen eingeführt

Das niedersächsische Kultusministerium hat beschlossen, an einer Oberschule in Uplengen Plattdeutsch als reguläres Lehrfach einzuführen. Ministerin Julia Willie Hamburg bezeichnete diese Entscheidung als einen bedeutenden Schritt in die richtige Richtung, um die sprachliche Vielfalt in Niedersachsen zu fördern.

Plattdeutsch, eine regionale Sprache mit tiefen Wurzeln in Norddeutschland, soll nicht nur als kulturelles Erbe, sondern auch als lebendige Sprache in der Bildung verankert werden. Schülerinnen und Schüler haben nun die Möglichkeit, diese Sprache in den Unterricht zu integrieren und somit einen Beitrag zur Erhaltung und Weitergabe des plattdeutschen Erbes zu leisten.

Das Kultusministerium plant, diese Initiative weiter auszubauen und auch andere Schulen zur Einführung von Plattdeutsch zu ermutigen. Dies könnte langfristig dazu beitragen, das Bewusstsein und das Interesse an regionalen Dialekten und Sprachen zu stärken.

Quellen: Spiegel Online