Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A6 in Bayern hat die Polizei am Dienstag zwei mutmaßliche ausländische Agenten festgenommen. Die Männer, die bei der Kontrolle auffielen, hatten gefälschte Pässe und weitere verdächtige Gegenstände bei sich, was den Verdacht auf Agententätigkeiten zu Sabotagezwecken erhärtete. Laut Angaben des Landeskriminalamtes sollen die Festgenommenen Verbindungen zu ausländischen Geheimdiensten haben, was die Ermittlungen weiter anheizt.
Die Festnahme ereignete sich im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle, bei der die Polizisten auf die beiden Männer aufmerksam wurden. Neben den gefälschten Dokumenten fanden die Beamten auch elektronische Geräte, die auf mögliche Spionagetätigkeiten hindeuten. Die Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen, um die Hintergründe und mögliche Komplizen der Festgenommenen zu klären.
Die Vorfälle werfen Fragen zur Sicherheit und zu den Aktivitäten ausländischer Agenten in Deutschland auf. In den letzten Jahren hat die Zahl der festgestellten Spionagefälle zugenommen, was die Sicherheitsbehörden dazu veranlasst hat, ihre Kontrollen zu intensivieren.
Quellen: ARD Tagesschau, ZEIT Online, Der Tagesspiegel