Im Herzen Berlins hat am Samstag das traditionelle lesbische-schwule Stadtfest im Schöneberger Regenbogenkiez begonnen. Mit einer Ansprache von Ex-Bürgermeister Klaus Wowereit wurde die Veranstaltung feierlich eröffnet. Der ehemalige Regierende Bürgermeister, selbst offen schwul und langjähriger Ikone der Berliner Queer-Szene, betonte in seiner Rede die Bedeutung von Diversität und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Auf insgesamt sechs Bühnen finden über das Wochenende Konzerte, Performances und politische Talkrunden statt. Das Programm vereint kulturelle Vielfalt mit politischer Aufklärung – ein Statement gegen Diskriminierung und für die Rechte der LGBTQ+-Community. Veranstalter rechnen mit mehr als 50.000 Besuchern aus ganz Deutschland und Europa.
Das Fest in der Motzstraße und den angrenzenden Straßen ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Berliner Kulturkalenders. Trotz leichtem Regen zeigten sich die Besucher bester Stimmung. Neben Musikacts aus der queeren Szene gibt es auch Infostände von Hilfsorganisationen, Start-ups und lokalen Initiativen. Die Polizei meldete bis zum Nachmittag keine besonderen Vorkommnisse.
Quellen: Der Tagesspiegel