Rentner aus Ostthüringen Opfer von Betrug – Verfolgung endet im Straßengraben

Ein 72-jähriger Mann aus dem Saale-Holzland-Kreis ist Opfer einer perfiden Betrugsmasche geworden, bei der sich Unbekannte als Polizeibeamte ausgaben. Die Täter kontaktierten den Rentner telefonisch und behaupteten, seine Daten seien in einen größeren Betrug verwickelt. Um Geldwäsche zu verhindern, müsse er Bargeld aushändigen – ein klassisches Vorgehen der sogenannten ‚falschen Beamten‘.

Der Geschädigte übergab daraufhin 10.000 Euro an einen unbekannten Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. Als der Rentner später merkte, dass er betrogen worden war, versuchte er, den Täter zu verfolgen. Dabei geriet er mit seinem Fahrzeug auf einer Landstraße in einen Straßengraben. Zum Glück blieb er unverletzt, doch das Fahrzeug musste geborgen werden.

Die Thüringer Polizei warnt erneut vor der Masche: ‚Niemand von der echten Polizei fordert Geld oder Wertsachen an.‘ Die Beamten raten, bei solchen Anrufen sofort aufzulegen und die Polizei unter der Notrufnummer 110 zu informieren. Die Ermittlungen zur Identität des Täters laufen. In den vergangenen Monaten gab es bereits mehrere ähnliche Fälle in Thüringen, besonders in ländlichen Regionen.

Quellen: MDR – Nachrichten