Ruhrtriennale startet mit David Bowie-Abend in Bochum

Die Ruhrtriennale ist in diesem Jahr mit einem künstlerisch ambitionierten Programm gestartet. Der Eröffnungsabend in Bochum war ganz dem britischen Musiker David Bowie gewidmet – ein Künstler, dessen Werk bis heute Grenzen zwischen Musik, Theater und Identitätspolitik durchbricht. In einer multimediale Inszenierung aus Musik, Lichtkunst und Schauspiel wurde Bowies vielschichtiges Erbe auf die Bühne gebracht.

Das Festival, das jährlich in verschiedenen Orten der Metropole Ruhr stattfindet, positioniert sich damit erneut als zentrale Adresse für experimentelles Musik- und Theatertheater in Deutschland. Der diesjährige Fokus auf Bowie unterstreicht die programmatische Offenheit der Ruhrtriennale, die seit Jahren internationale Künstler*innen anzieht und industrielle Erbe mit zeitgenössischer Ästhetik verbindet.

Die Veranstaltung fand im historischen Kraftwerk in Bochum statt – einem charakteristischen Industrieort, der symbolisch für die Transformation der Region steht. Publikum und Kritik reagierten mit großer Resonanz auf die Eröffnung, die nicht nur musikalisch, sondern auch gesellschaftspolitisch deutete: Bowie als Ikone der Diversität und künstlerischen Freiheit stand im Zentrum eines Abends, der auch aktuelle Debatten über Identität und Inklusion aufgriff.

Quellen: FAZ Online