Angesichts der zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels in Sachsen bereitet die Landesregierung eine neue Strategie zur Klimaanpassung vor. Wie der MDR berichtet, litt der Freistaat in diesem Sommer besonders unter extremer Trockenheit und anhaltenden Hitzeperioden, die Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wasserhaushalt stark belasteten. Um langfristig resilienter zu werden, wird nun ein umfassendes Konzept erarbeitet, das auch Bundesmittel einbinden soll.
Die genauen Inhalte der Strategie werden noch nicht bekannt gegeben, doch steht im Fokus, Städte, Kommunen und ländliche Regionen besser auf extreme Wetterereignisse vorzubereiten. Dazu zählen Maßnahmen zum Hochwasserschutz, zur Verbesserung der Wasserspeicherung im Boden sowie zur Anpassung der Infrastruktur an steigende Temperaturen. Besonders betroffene Regionen wie das Elbtal oder das trockene Westerzgebirge sollen stärker in die Planungen einbezogen werden.
Die Vorstellung der Klimastrategie ist für den Herbst geplant. Experten sehen in diesem Schritt einen notwendigen Impuls, um strukturelle Anpassungen in Verwaltung, Landnutzung und Stadtplanung voranzutreiben. Gleichzeitig wird kritisiert, dass die Umsetzung bisher zu zaghaft verlaufen sei. Die neue Strategie könnte nun als Leitfaden für Investitionen und Förderprogramme dienen, um Sachsen klimafester zu machen.
Quellen: MDR – Nachrichten