Der SC Freiburg hat am Sonntagabend im ausverkauften Bökelberg-Stadion in Düsseldorf das Pokalspiel der ersten Runde gegen Fortuna Düsseldorf souverän für sich entschieden. Der Bundesligist setzte sich mit 3:0 durch und zog damit erwartungsgemäß ins Achtelfinale ein. Obwohl der Drittliga-Neuling zunächst diszipliniert stand und einige Chancen verhinderte, brach die Abwehr der Gastgeber nach der Halbzeit auf.
Tore spät, aber deutlich
Die Vorentscheidung fiel erst in der 67. Minute, als Lucas Höler nach einer Ecke per Kopfball zum 1:0 traf. In den Schlussminuten erhöhte Jonathan Schmid auf 2:0 (82.), bevor Roland Sallai mit dem 3:0 den Endstand fixierte (89.). Die Freiburger dominierten über weite Strecken, scheiterten jedoch lange an gut stehenden Düsseldorfer Abwehrspielern und Torhüter Moritz Führmann.
Konsequenter Einsatz trotz englischer Woche
Trainer Christian Streich hatte eine Mischung aus Stammspielern und Nachwuchskräften aufgeboten, um die Mannschaft vor der englischen Woche zu schonen. Dennoch zeigte Freiburg spielerische Dominanz und konsequente Chancennutzung. „Wir wussten, dass es kein Selbstläufer wird. Düsseldorf kämpft um den Klassenerhalt – das merkt man“, sagte Streich nach dem Spiel. Mit dem Sieg bleibt Freiburg in dieser Saison weiter ungeschlagen im Pokalwettbewerb.
Quellen: Der Tagesspiegel, ntv – Nachrichten