Der bayerische Landesvorsitzende der Partei Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), Stephan Brandner, hat eine politische Annäherung oder Unterstützung der AfD auf Landesebene entschieden abgelehnt. Seine klare Absage kommt zu einem Zeitpunkt, in dem die AfD in Umfragen bundesweit an Zuspruch gewinnt und ihre Spitzenkandidatin Alice Weidel sich in einem Sommerinterview aus Wien siegessicher zeigt.
Brandner betonte in einer Stellungnahme, dass die politischen Inhalte der AfD mit den demokratischen Grundwerten des BSW unvereinbar seien. „Wir lehnen jede Form der Zusammenarbeit mit rechtspopulistischen und rechtsextremen Kräften strikt ab – besonders in Bayern, wo die politische Verantwortung für eine stabile Demokratie besonders groß ist“, so Brandner. Er verwies darauf, dass der BSW stattdessen auf eine sozial gerechte, aber klar demokratische Politik setze.
Die Äußerungen des bayerischen BSW-Chefs wurden im Rahmen eines bundespolitischen Liveblogs der FAZ dokumentiert, der die aktuelle politische Debatte begleitet. Während die AfD mit polarisierenden Aussagen wie der Bezeichnung der Bundesregierung als „Flachzangen“ für Aufsehen sorgt, positioniert sich der BSW in Bayern als konsequenter Gegner einer Normalisierung rechtspopulistischer Rhetorik.
Quellen: FAZ Online