Der Deutsche Wetterdienst berichtet von einer sogenannten Schafskälte, die in Bayern für winterliche Verhältnisse im Juni sorgt. Während die Temperaturen im Flachland steigen, gibt es auf den Bergen, insbesondere in den Alpen, Neuschnee. Diese Wetterlage überrascht viele Bürger und hat Auswirkungen auf die Landwirtschaft und den Tourismus in der Region.
Traditionell ist die Schafskälte ein Phänomen, das in der zweiten Junihälfte auftritt und oftmals mit einer Kältewelle verbunden ist. Landwirte und Schafzüchter müssen sich auf die besonderen klimatischen Bedingungen einstellen, da die frisch geschorenen Schafe zusätzlichen Schutz benötigen. Dies könnte zu Herausforderungen in der Tierhaltung führen.
Die Menschen in den Städten und Dörfern sind ebenfalls betroffen. Viele planen ihre Freizeitaktivitäten und Ausflüge in die Berge, die nun von der winterlichen Witterung beeinflusst werden. Wintersportler könnten von den Schneefällen profitieren, während andere möglicherweise ihre Pläne anpassen müssen.
Quellen: Süddeutsche Zeitung