Schleswig-Holstein geht einen bedeutenden Schritt in der Digitalisierung seiner Verwaltung. Staatskanzleichef Dirk Schrödter kündigte an, dass die gesamte Landesverwaltung, insgesamt 60.000 Rechner, von Produkten großer Technologieunternehmen wie Microsoft auf Open-Source-Systeme umgestellt wird.
Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Projekts, das darauf abzielt, die digitale Souveränität des Landes zu stärken. „Was wir gerade machen, ist einzigartig“, erklärte Schrödter in einem Interview. Die Umstellung soll nicht nur die Kosten senken, sondern auch die Sicherheit und Flexibilität der Verwaltungssysteme erhöhen.
Die Entscheidung kommt in einer Zeit, in der viele Regierungen weltweit über die Abhängigkeit von großen Tech-Konzernen nachdenken. Durch die Einführung von Open-Source-Lösungen will Schleswig-Holstein ein Vorbild für andere Bundesländer sein und zeigt, dass es möglich ist, moderne IT-Infrastruktur unabhängig zu gestalten.
Quellen: ntv – Nachrichten, FAZ Online