Ein schwerer Arbeitsunfall hat sich am Mittwochvormittag in Leipzig ereignet: Ein Arbeiter stürzte auf einer Baustelle in eine mehrere Meter tiefe Grube, die für den Leitungsbau angelegt worden war. Die Rettung des Mannes gestaltete sich schwierig, da die Baugrube eng und tief war und die Einsatzkräfte mit Spezialausrüstung ausrücken mussten.
Die Feuerwehr wurde umgehend alarmiert und konnte den Verletzten schließlich unter Einsatz von Statiksicherungen und Rettungshubgeräten aus der Grube befreien. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht laut aktuellem Stand nicht. Die genaue Unfallursache ist noch unklar und wird nun von den zuständigen Behörden untersucht.
Die Baustelle, an der eine neue Trinkwasserleitung verlegt wird, wurde im Anschluss an die Rettung vorübergehend gesperrt. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Arbeitssicherheit auf Baustellen in städtischen Gebieten auf. Die Leipziger Stadtwerke erklärten, alle sicherheitsrelevanten Vorschriften einzuhalten, und kündigten eine interne Überprüfung an.
Quellen: MDR – Nachrichten