Schwesig fordert Rückkehr zur abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren

In einem aktuellen Podcast des Tagesspiegels hat die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, deutlich gemacht, dass sie eine Rückkehr zur abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren fordert. Diese Forderung kommt im Kontext der geplanten Rentenreform der Bundesregierung, die in Schwesigs Augen nicht den Bedürfnissen der Menschen in ihrem Bundesland gerecht wird.

Schwesig kritisierte die „falschen Tonlagen“ des Bundeskanzlers und betonte, dass eine Rente, die die Lebensleistung der Menschen anerkennt, zwingend notwendig sei. Gerade in einem Bundesland wie Mecklenburg-Vorpommern, wo viele Menschen in Berufen mit langen Arbeitszeiten tätig sind, sei die Abschaffung von Rentenabschlägen nach 45 Jahren eine Frage der Gerechtigkeit.

Die Ministerpräsidentin sieht in der Rentenreform einen Angriff auf die soziale Sicherheit der Menschen in ihrem Bundesland und ruft zu einem Dialog zwischen den Ländern und der Bundesregierung auf, um die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen.

Quellen: Der Tagesspiegel