Das thüringerweite Bündnis der CSD-Organisatoren hat am Sonntag in Erfurt eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des Anschlags auf den Christopher-Street-Day-Umzug in Berlin abgehalten. Die Veranstaltung fand vor dem Erfurter Domplatz statt und wurde von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener queeren Initiativen sowie Unterstützerinnen und Unterstützern begleitet.
Mit der Gedenkaktion wird nicht nur Trauer und Betroffenheit ausgedrückt, sondern auch ein klares Zeichen gegen Hass und Gewalt gegenüber der LGBTQIA+-Gemeinschaft gesetzt. Die Organisatoren betonten, dass solche Anschläge nicht nur Einzelpersonen, sondern die gesamte queere Bewegung treffen und daher eine gesamtgesellschaftliche Reaktion erfordern.
Die Schweigeminute fand in einer ruhigen, aber bestimmten Atmosphäre statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer hielten Regenbogenfahnen und Schilder mit Aufschriften wie „Liebe statt Hass“ und „Wir vergessen nicht“. Das Bündnis kündigte an, auch bei künftigen CSD-Veranstaltungen in Thüringen Sicherheitsvorkehrungen und Solidaritätsbekundungen verstärkt in den Fokus zu rücken.
Quellen: MDR – Nachrichten