Bei einem folgenschweren Unfall auf der Autobahn 45 im hessischen Raum ist am frühen Morgen eine zwölfjährige Mädchen ums Leben gekommen. Der Zusammenstoß war die Folge eines Geisterfahrer-Vorfalls, bei dem eine Frau in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf die A45 eingefahren war. Die Identität der Fahrerin sowie die genauen Umstände ihres Fehlverhaltens werden derzeit von der zuständigen Polizei ermittelt.
Laut Angaben der hessischen Polizei ereignete sich der Unfall in der Nacht zum Freitag in der Nähe des Autobahndreiecks Hattenbach. Die 43-jährige Geisterfahrerin war mit ihrem Fahrzeug auf die Strecke in falscher Richtung geraten und stieß frontal mit mehreren Fahrzeugen zusammen. Neben dem verstorbenen Kind wurden insgesamt drei weitere Personen lebensgefährlich verletzt, darunter zwei Erwachsene und ein weiteres Kind. Rettungskräfte leiteten sofort lebenserhaltende Maßnahmen ein.
Die betroffene Autobahnabschnitt musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden, um die Unfallstelle zu sichern und die Bergungsarbeiten durchzuführen. Experten weisen erneut auf die Gefährlichkeit von Geisterfahrten hin, besonders in dicht befahrenem Autobahnnetz wie in Hessen. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung eingeleitet. Der Fall sorgt landesweit für Entsetzen und erneuert die Debatte über bessere Schutzmaßnahmen an Autobahnauffahrten.
Quellen: Der Tagesspiegel