Am frühen Samstagmorgen hat sich am Bahnhof Rosenheim ein tödliches Gewaltverbrechen ereignet. Ein 27-jähriger deutscher Mann stach auf eine 31-jährige Britin ein, die kurz darauf schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Trotz intensiver medizinischer Bemühungen erlag die Frau noch am selben Tag ihren Verletzungen.
Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter noch am Tatort fest. Laut Ermittlern gab es zwischen den beiden keine bekannte Vorgeschichte. Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes und prüft mögliche psychische Erkrankungen oder fremde Einflüsse. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zur Situation vor der Tat geben können, werden dringend gebeten, sich zu melden.
Der Bahnhof Rosenheim, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Oberbayern, war nach der Tat für mehrere Stunden gesperrt. Sicherheitskräfte und Ermittler durchsuchten das Gelände, um mögliche Spuren zu sichern. Die bayerische Landespolizei kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen an Bahnhöfen in der Region vorübergehend zu erhöhen. Bürgermeister und Landrat äußerten sich betroffen über den Vorfall und sprachen den Angehörigen der Getöteten ihre Anteilnahme aus.
Quellen: Der Tagesspiegel