Ein tödlicher Zwischenfall überschattet die Folgen schwerer Unwetter, die am Abend des 31. Juli 2026 Teile Sachsens heimsuchten. In dem Luftkurort Rathen in der Sächsischen Schweiz wurde ein 28-jähriger Mann von einem umstürzenden Baum erschlagen. Das Unwetter hatte zuvor heftige Gewitter, Starkregen und Sturmböen mit sich gebracht, die für Chaos in der Region sorgten.
Wie mehrere Einsatzkräfte vor Ort berichteten, war die Lage zunächst sehr unübersichtlich. Neben dem tödlichen Vorfall gab es mehrere Schwerverletzte, deren Verletzungen teilweise lebensbedrohlich sein sollen. Die Feuerwehr und Rettungskräfte waren stundenlang im Einsatz, um umgestürzte Bäume zu beseitigen, beschädigte Gebäude zu sichern und Straßen wieder passierbar zu machen. Inzwischen wurde jedoch Entwarnung gegeben: Es werden keine weiteren Vermissten vermutet.
Die Sächsische Schweiz war nicht die einzige Region Deutschlands, die von den Unwettern betroffen war. Auch in Hamburg und Stuttgart mussten Feuerwehren Dutzende Einsätze abarbeiten. In Oberbayern kam es zudem zu einem Waldbrand. Dennoch bleibt der Vorfall in Rathen der schwerste des Abends. Die genauen Umstände des Baumsturzes werden nun von der Polizei untersucht. Klimaforscher warnen vor zunehmend extremeren Wetterereignissen auch in Mitteldeutschland.
Quellen: ZDF Heute – Nachrichten, FAZ Online, MDR – Nachrichten, ARD Tagesschau – Inland, Welt Online, Spiegel Online – Schlagzeilen, ntv – Nachrichten, Der Tagesspiegel