Ein schwerer Vorfall hat das Zweitliga-Heimspiel von Eintracht Brauschweig gegen Dynamo Dresden am Samstag tragisch überschattet. Kurz vor Anpfiff kam es auf der Tribüne des Eintracht-Stadions zu einem medizinischen Notfall: Ein männlicher Zuschauer brach plötzlich zusammen. Sofort eilten Rettungskräfte zur Hilfe und leiteten Reanimationsmaßnahmen ein.
Der Anpfiff der Partie verzögerte sich daraufhin um mehrere Minuten, während der betroffene Bereich abgesperrt wurde. Der Fan wurde anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er wenig später verstarb. Die genaue Todesursache ist noch nicht bekannt, erste Berichte sprechen von einem plötzlichen Herzversagen.
Die Mannschaften und das gesamte Stadion gedachten des Verstorbenen in einer Schweigeminute vor dem Wiederanpfiff. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Eintracht Braunschweig äußerten sich betroffen. „Unsere Gedanken gelten in dieser schweren Stunde der Familie und den Angehörigen“, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Das Spiel endete 1:1 – doch die sportliche Bilanz trat angesichts der Tragödie völlig in den Hintergrund.
Quellen: Welt Online, Der Tagesspiegel