Ein schweres Unwetter hat am Dienstagabend Teile Sachsens getroffen, insbesondere die Regionen Sächsische Schweiz und Oberlausitz. Starke Windböen und Blitzschlag führten zu umgestürzten Bäumen, beschädigten Dächern und unterbrochenen Bahnverbindungen. Besonders betroffen ist der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau, der aufgrund von herabgestürzten Ästen und beschädigten Wegen vorübergehend für Besucher gesperrt wurde.
Die Stadt Bad Muskau gab bekannt, dass zunächst Sicherheitsinspektionen durchgeführt werden müssten, bevor der UNESCO-Welterbe-Park wieder geöffnet werden könne. „Die Sicherheit der Besucher hat oberste Priorität“, hieß es in einer Mitteilung. Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks waren im gesamten Gebiet im Einsatz, um umgestürzte Bäume zu beseitigen und Stromleitungen zu sichern.
Auch in der Sächsischen Schweiz kam es zu mehreren Einsätzen: Auf der Bahnstrecke zwischen Görlitz und Zittau musste der Verkehr zeitweise eingestellt werden, nachdem ein Baum auf die Gleise stürzte. In kleineren Ortschaften fiel lokal der Strom aus. Meteorologen führen das Unwetter auf eine Kaltfront zurück, die am Abend über Ostdeutschland zog.
Die Wetterlage hat sich mittlerweile beruhigt, doch die Aufräumarbeiten dauern an. Die Behörden warnen weiterhin vor herabfallenden Ästen in Wäldern und Parks. Der Wiedereröffnungstermin des Fürst-Pückler-Parks soll in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden.
Quellen: MDR – Nachrichten