Verfassungsschutz stuft „Hochland Jugend“ in Dresden als rechtsextrem ein

Das Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen hat die Gruppierung „Hochland Jugend“ aus Dresden als rechtsextremistische Bestrebung eingestuft. Die Entscheidung wurde heute bekannt gegeben und bedeutet, dass die Gruppe künftig unter Beobachtung stehen wird. Obwohl die „Hochland Jugend“ nur eine kleine Anhängerschaft hat, stuft die Behörde sie als potenziell gewaltbereit ein.

Die Gruppierung ist vor allem in der Dresdner Neonaziszene aktiv und hat bereits an mehreren rechtsextremen Demonstrationen teilgenommen. Sicherheitskreise warnen vor einer Verknüpfung mit anderen extremistischen Netzwerken im Osten Deutschlands. Die Einstufung als rechtsextrem ermöglicht nun intensivere Ermittlungen und eine genauere Analyse der Aktivitäten.

Die sächsische Landesregierung betonte, dass der Schutz der Demokratie Priorität habe. „Jede Form von Extremismus wird konsequent verfolgt“, hieß es aus dem Innenministerium. Die Behörden wollen nun auch verstärkt auf die Prävention in Schulen und Jugendzentren setzen, um rechtsextreme Ideologien entgegenzuwirken.

Quellen: MDR – Nachrichten