Die anhaltende Trockenheit in Sachsen führt auch im August weiterhin zu Einschränkungen bei der Nutzung von Oberflächengewässern. Obwohl es in den vergangenen Tagen lokal geregnet hat, konnten die Pegelstände von Flüssen und Seen sich nicht nachhaltig erholen. Aus diesem Grund haben mehrere Landkreise, darunter die Landkreise Mittelsachsen, Bautzen und der Erzgebirgskreis, erneut Verbote für die private Wasserentnahme per Pumpe verhängt.
Auch Städte wie Chemnitz, Leipzig und Dresden warnen vor unberechtigter Nutzung von Seen und Bächen zum Gießen oder Befüllen von Swimmingpools. Die Verbote gelten vor allem für die Entnahme aus Fließgewässern, aber auch für bestimmte Seen. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden. Die Behörden betonen, dass die Maßnahmen notwendig seien, um Fischbestände und aquatische Ökosysteme zu schützen.
Die Landesdirektion Sachsen überwacht die Situation eng und passt die Regelungen je nach Wasserverfügbarkeit an. In einigen Gebieten wird zudem auf eine verstärkte Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen verzichtet. Experten raten auch Privathaushalten zu sparsamem Wassergebrauch, insbesondere bei Gärten und Außenanlagen. Eine Entspannung der Lage wird frühestens mit anhaltenden Niederschlägen in der kommenden Woche erwartet.
Quellen: MDR – Nachrichten