Der SV Werder Bremen hat im laufenden Sommertransferfenster einen personellen Coup gelandet. Wie mehrere Medien berichten, wechselt der ehemalige Hamburger SV-Kapitän Kyriakos Reis zum Stadtrivalen an die Weser. Der 30-jährige Mittelfeldspieler unterschrieb beim Zweitligisten einen Vertrag bis 2028 mit einer Option auf ein weiteres Jahr. Der Wechsel des langjährigen HSV-Profis zum direkten Konkurrenten sorgt in der Hansestadt für erhebte Aufmerksamkeit und emotionale Reaktionen bei beiden Fanlagern.
Reis, der über eineinhalb Jahrzehnte für den Hamburger SV auflief und dort zuletzt Mannschaftskapitän war, galt als Symbolfigur des norddeutschen Traditionsvereins. Sein Wechsel nach Bremen markiert daher nicht nur eine sportliche, sondern auch eine symbolische Verschiebung im norddeutschen Fußball. Bei Werder Bremen hofft man, mit der Erfahrung und Führungsqualität des Neuverpflichteten den Wiederaufstieg in die Bundesliga zu unterstützen. Der Verein bestätigte die Verpflichtung offiziell und betonte die strategische Bedeutung der Personalie für die neue Saison.
Der sportliche Leiter von Werder Bremen, Frank Baumann, lobte in einer Stellungnahme die mentale Stärke und das taktische Verständnis Reis‘. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Entscheidung für den Spieler nicht einfach gewesen sei: „Wir wissen, welche Emotionen dieser Schritt auslöst. Aber wir handeln im besten Interesse des Vereins.“ Die Reaktionen der Fans sind gemischt – während die Bremer Anhänger den Neuzugang begrüßen, äußern viele HSV-Anhänger Unverständnis und Enttäuschung.
Quellen: FAZ Online