Eintracht Frankfurt ist mit einem fulminanten Auftritt in die neue Bundesliga-Saison gestartet – maßgeblich dank Stürmer Younes Ebnoutalib, der beim 4:1-Sieg gegen seinen Ex-Verein drei Tore erzielte. Der 24-Jährige, Sohn des ehemaligen olympischen Silbermedaillengewinners im Boxen, lieferte nicht nur eine torreiche Leistung ab, sondern sorgte auch für Schlagzeilen abseits des Platzes.
Während des Spiels sah Ebnoutalib Gelb, weil er nach seinem dritten Tor den Ball nicht sofort hergab – ein Verstoß gegen die Fair-Play-Regeln, der dennoch mit einem Schmunzeln quittiert wurde. Nach dem Abpfiff machte sich der Angreifer auf die Suche nach dem Spielgerät, um ihn als persönliches Andenken zu behalten. Eintracht-Trainer Oliver Glasner bestätigte: „Er hat gefragt, ob er den Ball haben kann. Solche Momente prägen eine Karriere.“
Die Fans im Frankfurter Waldstadion feierten ihren neuen Star mit Choreografien und Sprechchören. Die Leistung von Ebnoutalib galt als Signal für die Ambitionen der Saison: Eintracht Frankfurt will nicht nur international bestehen, sondern auch in der Bundesliga wieder zur Spitzengruppe gehören. Mit dem Dreifach-Torschützen im Sturm könnte dieses Ziel greifbarer werden.
Quellen: Der Tagesspiegel, Welt Online