Der Berliner Online-Riese Zalando baut weiter Personal am Stammsitz in der deutschen Hauptstadt ab. Wie aktuelle Berichte belegen, werden in den kommenden Monaten Stellen gestrichen, wobei der Konzern bewusst auf so genannte einvernehmliche Aufhebungsverträge setzt. Diese Methode soll Konflikte und negative Publicity vermeiden, die mit klassischen Kündigungen einhergehen könnten.
Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Restrukturierung, die Zalando Anfang des Jahres angekündigt hatte, um wettbewerbsfähiger zu werden. Betroffen sind vor allem mittlere Managementebenen sowie Bereiche im Kundenservice und der Logistik. Obwohl das Unternehmen betont, dass die Zahl der Stellenstreichungen im Rahmen bleibe, sorgt der Abbau bei vielen Beschäftigten für Unsicherheit.
Zalando, das seinen Hauptsitz im Berliner Stadtteil Mitte hat, beschäftigt nach wie vor Tausende Menschen in der Hauptstadt. Die aktuelle Personalpolitik spiegelt jedoch die wirtschaftlichen Herausforderungen des Einzelhandels wider, insbesondere im digitalen Sektor, wo sich die Konkurrenz verschärft und die Gewinnmargen verringern. Die Gewerkschaft ver.di hat bereits angekündigt, die Entwicklungen genau zu beobachten, um sicherzustellen, dass die Rechte der Beschäftigten gewahrt bleiben.
Quellen: Der Tagesspiegel