Seit vier Jahren wird eine aus Bayern stammende Frau vermisst, deren Verschwinden bis heute ungeklärt ist. Die Ermittler schließen sowohl ein Gewaltverbrechen als auch einen Suizid oder das bewusste Untertauchen der Frau nicht aus. Jetzt hat sich eine mögliche heiße Spur ergeben – und führt an die Ostseeküste von Schleswig-Holstein.
Laut aktuellen Berichten haben mehrere Zeugen unbestätigte Sichtungen gemeldet, nach denen die Vermisste in Küstenorten des nordöstlichen Schleswig-Holsteins gesehen worden sein soll. Konkrete Orte wurden bisher nicht genannt, doch die Polizei in der Region bestätigt, dass diese Meldungen ernst genommen und überprüft werden. Insbesondere im Raum Ostholstein und an touristisch stark frequentierten Abschnitten der Kieler Bucht laufen nun gezielte Nachforschungen.
Die Kriminalpolizei arbeitet eng mit den bayerischen Behörden zusammen, um die Glaubwürdigkeit der Hinweise zu bewerten. Noch ist unklar, ob es sich bei den gesichteten Personen tatsächlich um die Gesuchte handelt. Dennoch hofft die Familie nach Jahren der Ungewissheit auf einen Durchbruch im Fall. Auch forensische Spezialisten und Fahndungsbeamte sind in die Untersuchungen eingebunden, um alle Anhaltspunkte systematisch auszuwerten.
Quellen: ntv – Nachrichten