Zweithöchste Waldbrandstufe in drei brandenburgischen Landkreisen – Trockenheit verschärft Lage

Im Nordwesten Brandenburgs gilt aktuell die Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5 – die zweithöchste Warnstufe. Betroffen sind die Landkreise Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und Oberhavel. Die anhaltende Trockenheit, gepaart mit hohen Temperaturen, hat das Risiko von Waldbränden deutlich erhöht.

Die zuständigen Behörden appellieren an die Bevölkerung, Waldgebiete nur auf markierten Wegen zu betreten und jegliche Feuergefahr zu vermeiden. Offenes Feuer, Grillen im Wald und das Rauchen in Waldnähe sind in den betroffenen Gebieten untersagt. Auch das Befahren von Waldwegen mit Motorfahrzeugen ist an besonders kritischen Tagen eingeschränkt.

„Die Vegetation ist extrem ausgetrocknet. Schon ein weggeworfener Zigarettenstummel kann eine Katastrophe auslösen“, warnte ein Sprecher der Kreisfeuerwehrleitung. Die Feuerwehren in den betroffenen Regionen befinden sich in erhöhter Bereitschaft, und Luftbeobachtungen werden verstärkt.

Die Brandenburger Umweltministerin rief alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, verantwortungsbewusst mit der Natur umzugehen. „Wir brauchen jetzt gemeinsame Vorsicht, um unsere Wälder zu schützen.“ Die Wetterprognose deute bisher auf keine nennenswerten Niederschläge in den nächsten Tagen hin, sodass die Warnstufe vorerst aufrechterhalten bleibt.

Quellen: Der Tagesspiegel