Archäologen entdecken antike Schiffswracks in der Bucht von Gibraltar

Ein spanisches Archäologenteam hat in der Bucht von Gibraltar einen spektakulären Fund gemacht. Wie der Guardian berichtet, wurden mehr als 30 historische Schiffswracks entdeckt, die zwischen dem 5. Jahrhundert v. Chr. und dem Zweiten Weltkrieg in dem Gewässer untergingen.

Die Wracks stammen aus verschiedenen Epochen und Kulturen und geben Aufschluss über die rege Handelstätigkeit in dieser strategisch wichtigen Meerenge. Besonders bedeutsam sind mehrere phönizische Schiffe aus der Antike, die zu den ältesten Funden in der Region zählen.

Die Forscher nutzten modernste Unterwassertechnologie, um die Fundstellen zu dokumentieren. Einige der Wracks sollen in Zukunft geborgen und konserviert werden. Die Entdeckung wirft neues Licht auf die maritime Geschichte der Straße von Gibraltar, die seit jeher als Tor zwischen Mittelmeer und Atlantik diente.

Quellen: The Guardian – Europe