Nach Angaben des schwedischen Zivilschutzministers Carl-Oskar Bohlin wurde im Frühjahr 2025 ein versuchter „destruktiver Angriff“ auf eine Heizanlage in Westschweden verübt. Die Tat wird einer pro-russischen Aktivistengruppe zugeschrieben.
Bohlin sprach auf einer Pressekonferenz von einem ernsthaften Sicherheitsvorfall, der das kritische Infrastrukturnetz Schwedens hätte gefährden können. Details zum genauen Ort oder zum genauen Zeitpunkt des Vorfalls wurden nicht genannt.
Besorgnis über ausländische Einflussnahme
Der Minister betonte, dass der Vorfall die Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen verdeutliche. Die schwedischen Behörden hätten die Sicherheitsmaßnahmen seitdem weiter verschärft, um ähnliche Angriffe in Zukunft zu verhindern.
Der versuchte Anschlag reiht sich ein in eine Serie von Vorfällen, bei denen pro-russische Gruppen in Europa kritische Infrastrukturen ins Visier genommen haben. Schweden hatte erst 2025 seine NATO-Mitgliedschaft vollzogen und steht seitdem verstärkt im Fokus solcher Gruppen.
Quellen: The Local Sweden